Warum ein Gemüsegarten?

Eigenes Gemüse anzubauen, war schon immer ein Thema für mich. Schon seit Kindesalter und auch als jugendlicher Erwachsener. Jahre lang hatte ich jedoch nicht die Musse, bzw. nicht die Gelegenheit dazu. Ich kaufte Gemüse, wie viele andere auch, im Supermarkt. Obwohl ich Bio-Gemüse bevorzugte, hielt sich der Geschmack aber in Grenzen. Doch in meiner Erinnerung lebte immer noch das geschmackliche Erlebniss von selbst angebautem Gemüse aus dem Garten meiner Eltern.

Da ich in einer Mietwohnung lebe, habe ich mich umsomehr gefreut, als ich ein kleines Stück Land zur Verfügung gestellt bekam, auf dem ich nun endlich wieder selbst Hand anlegen durfte.

Die Ernte im ersten Jahr viel nicht so gut aus, die des zweiten Jahres nur geringfügig mehr, obwohl ich schon frische Erde aufgetragen hatte. Doch der Boden war vom Vorgänger schon zu ausgelaugt. Zudem plagten mich die Schnecken und auch die Blattläuse fühlten sich teilweise sehr wohl.

Da sich auch mein Arbeitsaufwand im weiteren Jahresverlauf nach der Frühjahrsvorbereitung in Grenzen hielt, hielt sich auch der Ertrag in Grenzen. Dies veranlasste mich schlussendlich dazu, einmal alles auf den Kopf zu stellen, einmal knapp eine Woche (im Alleingang) intensiv nachhaltige Beete anzulegen, um in den nächsten 5-10 Jahren, oder noch länger, Ruhe zu haben.

Das Ergebnis war im ersten Jahr und ist auch jetzt noch überwältigend, obwohl ich auch Fehler gemacht habe, bzw. immer noch mache und einiges nicht so gut gewachsen ist, wie ich hoffte. So lehrnt man jedes Jahr auf’s Neue…

Lust selber zu Gärtnern? Ich zeige Ihnen gerne wie!