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Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um einen sehr kleinen Garten. Dieser Garten braucht, einmal sorgfälltig angelegt, nicht viel Pflege, liefert aber Erträge, die sich sehen lassen können.

Haben Sie auch schon darüber nachgedacht, wie schön es wäre, eigenes Gemüse im Garten zu haben? Haben Sie den Gedanken auch ganz schnell wieder fallen lassen, da die Zeit dafür scheinbar nicht ausreichen würde oder der Garten zu klein schien um lohnenswerte Erträge zu erzielen?

Der KleinstNutzGarten

Würden Sie es glauben, wenn Ihnen jemand erzählte, das man auf einer Fläche von 36m² – 6x6m soviel Gemüse über das Jahr anbauen kann, dass mindestens zwei Menschen sich damit von Frühjahr bis in den November rein selbst versorgen können, mit einem Arbeitsaufwand von max. 2 Stunden pro Woche?

Genau das war mein Ziel! Und obwohl ich mir selbst nicht wirklich vorstellen konnte, dass es möglich ist, habe ich es geschafft!

Mit einer gründlichen Vorbereitung und naturnahem Gärtnern kann man jeder konventionellen Anbaumethode trotzen. Das Gemüse schmeckt um ein vielfaches besser und der Arbeitsaufwand ist so gering, dass man genügend Zeit hat, z.Bsp. um dem Nachbarn bei der Gartenarbeit zuzuschauen 🙂

Das moderne Wort dafür heisst Permakultur, jedoch ist diese Anbaumethode so alt, wie die Menschheit selbst.

Wie das geht, will ich Ihnen gerne Zeigen, wenn Sie mögen.

Von der Planung und den Aufbau über die Betreuung während des Jahres bis zu Tipps für die Lagerung einiger Gemüse begleite ich Sie gerne über eine Saison, damit Sie es im Folgejahr allein schaffen.

Warum ein Gemüsegarten?

Eigenes Gemüse anzubauen, war schon immer ein Thema für mich. Schon seit Kindesalter und auch als jugendlicher Erwachsener. Jahre lang hatte ich jedoch nicht die Musse, bzw. nicht die Gelegenheit dazu. Ich kaufte Gemüse, wie viele andere auch, im Supermarkt. Obwohl ich Bio-Gemüse bevorzugte, hielt sich der Geschmack aber in Grenzen. Doch in meiner Erinnerung lebte immer noch das geschmackliche Erlebniss von selbst angebautem Gemüse aus dem Garten meiner Eltern.

Da ich in einer Mietwohnung lebe, habe ich mich umsomehr gefreut, als ich ein kleines Stück Land zur Verfügung gestellt bekam, auf dem ich nun endlich wieder selbst Hand anlegen durfte.

Die Ernte im ersten Jahr viel nicht so gut aus, die des zweiten Jahres nur geringfügig mehr, obwohl ich schon frische Erde aufgetragen hatte. Doch der Boden war vom Vorgänger schon zu ausgelaugt. Zudem plagten mich die Schnecken und auch die Blattläuse fühlten sich teilweise sehr wohl.

Da sich auch mein Arbeitsaufwand im weiteren Jahresverlauf nach der Frühjahrsvorbereitung in Grenzen hielt, hielt sich auch der Ertrag in Grenzen. Dies veranlasste mich schlussendlich dazu, einmal alles auf den Kopf zu stellen, einmal knapp eine Woche (im Alleingang) intensiv nachhaltige Beete anzulegen, um in den nächsten 5-10 Jahren, oder noch länger, Ruhe zu haben.

Das Ergebnis war im ersten Jahr und ist auch jetzt noch überwältigend, obwohl ich auch Fehler gemacht habe, bzw. immer noch mache und einiges nicht so gut gewachsen ist, wie ich hoffte. So lehrnt man jedes Jahr auf’s Neue…

Lust selber zu Gärtnern? Ich zeige Ihnen gerne wie!

Gemüsegarten im Saisonverlauf

Eine Geschichte in Bildern…

 

Und nach der Hochsaison darf man sich Ruhe gönnen…